Freizeitspaß mit polnischen Gästen

Zehn Schülerinnen aus Swinemünde eine Woche in Nordenham

Die Schüler der Realschule I Nordenham empfingen vom 12. April bis zum 17. April 2010 zehn Austauschpartner des Gymnasiums Nr. 2 aus dem polnischen Swinemünde. Im Mai letzten Jahres waren die Realschüler in der Partnerstadt.

 

Am ersten Tag, Montag, den 12. April 2010, kamen unsere Austauschschüler aus Swinemünde um 18.49 Uhr am Nordenhamer Bahnhof an. Der erste Schock: Fast alle Schülerinnen waren neu. Nur zwei Mädchen vom letzten Austausch im Mai 2009 waren mit dabei. Nachdem alle Austauschschüler den Gastgebern zugeteilt waren, war auch die anfängliche Angst überwunden. Man stellte sich vor, während das Gepäck in den Kofferraum des Autos gepackt wurde. Zuhause legten sich die Austauschpartner bald schlafen.
|Text: Merle Gerdes, Kl. 8c|

Besuch im Rathaus

Dienstag trafen wir uns alle in der Schule und haben Fragen über Nordenham beantwortet, unter anderem: „Wer war Wilhelm Müller?“. Anschließend gingen wir gemeinsam zum Rathaus, wo wir herzlich von Ulf Riegel begrüßt wurden. Herr Riegel ist der Stellvertreter von unserem Bürgermeister Hans Francksen. Er begann uns über die Geschichte von Nordenham aufzuklären und erzählte vieles über die umliegenden Orte und das Meer. Später überraschte er die polnischen Lehrer mit einem wunderbaren Geschenk. Mit Stolz übergab er zwei Bücher, in denen Nordenham beschrieben wird. Diese werden einen Platz in der polnischen Schule bekommen, so werden sie immer Erinnerungen an den Austausch sein. Zum Abschluss durften wir uns den Ausblick vom 7. Stockwerk des Rathausturmes ansehen.
| Text: Aline Kallweit & Vanessa Teichmann, Kl. 8c|

 

Am Mittwoch fanden wir uns um neun Uhr am Fährhafen in Blexen ein. Nach der viertelstündigen Fahrt mit der Weserfähre und dem zehnminütigen Fußweg hatten wir unser Ziel erreicht: Das Klimahaus 8° Ost in Bremerhaven. Kaum hatten wir unsere Jacken verstaut, wurden wir in einen großen Saal gebeten, wo wir uns einen Kurzfilm über das Klimahaus ansahen. Danach durften wir endlich los. Die Temperaturen schwankten zwischen heißen 30°C und eisigen -6°C. Wir durchkreuzten ein Dschungellabyrinth und ein riesiges Aquarium. Um zwölf Uhr knurrten unsere Mägen, darum wurden wir für drei Stunden entlassen. Wir streuten auseinander. Manche gingen zu McDonalds, andere zu Burger King. Nach der stärkenden Mahlzeit gingen die meisten einkaufen oder ins Nagelstudio. Die Zeit verging wie im Flug, und ehe wir uns versahen, war es drei Uhr und wir saßen wieder auf der Fähre.
|Text: Anienne Cosmann & Merle Gerdes, Kl. 8c|

Unfall im Spaßbad verläuft glimpflich

Donnerstagmorgen fuhren wir mit dem Bus in den „Tropenparc“ Tossens. Wir schwammen drei Stunden in den vielen verschiedenen Becken. Als Merle Gerdes in einer Rutsche sich einmal überschlug und den Kopf aufschlug, gefror die gute Laune für einen Moment. Als dann die Sanitäter klarstellten, dass die Verletzung nicht dramatisch sei, atmeten alle erleichtert auf. Da es dann schon Viertel vor zwei war, mussten wir uns beeilen, um pünktlich beim Bus zu sein. Abends hatten wir noch ein bisschen Freizeit, deswegen trafen wir Austauschschüler uns noch am Strand und die Lehrer trafen sich zum Klönen mit ihren polnischen Kollegen im Bistro.
|Text: Anienne Cosmann, Kl. 8c|

Abschiedsstimmung

Am Freitag herrschte schon Abschiedsstimmung, als wir gemeinsam in den Weserterrassen kegeln gingen. Anienne Cosmann war die einzige, die alle Neun umwerfen konnte. Wir aßen Pommes, schossen Fotos, um die letzten Momente festzuhalten, und alberten herum. Zu früh wurde es 8 Uhr und wir mussten schweren Herzens die Kegelbahn verlassen. Zuhause packten unsere Austauschpartner ihre Koffer wieder zusammen und gingen ins Bett.
|Text: Merle Gerdes, Kl. 8c|

Viel zu früh standen wir am Sonnabend beim Bahnhof, um unseren neuen Freunden Lebewohl zu sagen. Nele Stoczczack, Anienne Cosmann und Merle Gerdes schenkten ihren Austauschschülern zum Abschied Bilder, welche sie im Laufe der Woche gemacht hatten. Unter Tränen wurden E-Mail Adressen ausgetauscht mit dem Versprechen, sich so bald wie möglich zu schreiben. Die Türen schlossen sich, der Zug verließ den Bahnhof und Herr Koch sprach die abschließenden Worte: „Ich bin stolz auf euch!“
|Text: Vanessa Teichmann, Kl. 8c|
 

Webbearbeitung: Sebastian Kuhlmann