Paris: Einblicke und Überblicke

Französischkurse fahren in die französische Hauptstadt

Am 29. und 30. August 2009 besuchten die Schüler der Wahlpflichtkurse Französisch Paris. In kleinen Gruppen erkundeten sie die französische Hauptstadt. Eindrücke von dem Kurztrip haben die Schüler und Frau Drieling zusammengestellt.

Die Tour de France startet

Als wir uns von unseren Eltern verabschiedet hatten, stiegen wir am Freitagabend in den Bus ein, suchten uns einen Sitzplatz und fuhren los. Ein paar Mitfahrer stiegen in Rodenkirchen bei der Feuerwehr noch zu. Alle waren sehr aufgeregt. Wir redeten und hatten viel Spaß, bis wir vor Müdigkeit einschliefen.
Wir fuhren ungefähr zwölf Stunden mit dem Bus. Morgens um 5.30 Uhr hielten wir circa eine Stunde vor Paris, an einer Raststätte, wo man sich waschen, duschen und frühstücken konnte. Am Hotel angekommen, wurden die Koffer verstaut und dann gingen alle zusammen zur U-Bahn (Metro). Ab dort konnte man mit seiner Gruppe die Route nehmen, die man sich selber ausgearbeitet hat.
Wir sind erst zum Sacré Coeur gegangen und staunten, wie schnell man sich von ein paar

 

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Straßenganoven mit ein paar Baumwollfäden im wahrsten Sinne des Wortes um den Finger wickeln lassen kann. Ruck Zuck zauberten sie einem ein Freundschaftsband um das Handgelenk und damit war man auch schon um 4 Euro leichter in der Geldbörse. Diesen Fehler machen wir bestimmt nie wieder. Tipp: Nächstes Mal einfach ohne Worte vorbeilaufen und sich nicht in ein Gespräch verwickeln lassen, denn sonst ist es schon zu spät.Weiter ging es mit der Metro Richtung Seine. Den ganzen Tag sind wir bei strahlendem Sonnenschein an der Seine entlang durch Paris gelaufen. Wir sahen viele beeindruckende Gebäude, Designer-Geschäfte, Parks, Gedenktafeln, Statuen, Hausboote und Menschen aus allen Ländern und Kulturen. Am Abend trafen wir uns alle wieder für die Seine-Fahrt. Mit der ganzen Gruppe liefen wir zum Schiffsanleger.
Während der Fahrt wird alles über den Eiffelturm und andere Sehenswürdigkeiten erklärt. Glück hatten wir auch! Jede Stunde fängt der Eiffelturm fünf Minuten lang an zu leuchten. Gegen 21 Uhr befanden wir uns mit dem Ausflugsschiff genau unter dem Eifelturm und all seine funkelnden Lichter leuchteten um die Wette. Das sieht echt klasse aus! (Wie ein riesengroßer Weihnachtsbaum). Am Abend, gegen 22.30 Uhr, kehrten wir wieder ins Hotel zurück. Dort erhielten wir unsere Dreierzimmer. Alle schliefen sofort ein, wenn man jetzt nicht den kleinen Ausflug von einem Jungen mitzählt, der ein bisschen wandern wollte…
|Text: Antje Ostendorf und Neele Hilmer|

Gute Aussichten

Jakob, Jannik, Ansgar, Timon und Frau Drieling waren in einer Kleingruppe unterwegs. Als Erstes sind wir zum Sacre Coeur gefahren. Die Sacre Coeur ist sehr groß und schön und steht auf dem höchsten Berg von Paris. Dann liefen wir weiter zum Künstlermarkt und haben uns die gemalten Bilder angesehen. Dort haben wir erstmal etwas gegessen. Als Nächstes sind wir zum Louvre gefahren. Da sind wir durch den Jardin des Tuilerries gelaufen. Dann sind wir in den Louvre gegangen. Dort sind wir direkt zur Mona Lisa gelaufen. Die haben wir sofort fotografiert. Ansgar, Frau Drieling und Timon sind dann losgelaufen, um die Krone vom Ludwig XV. zu fotografieren.
 

 
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Dann sind wir wieder hinausgegangen und haben besprochen, wo wir als Nächstes hingehen. Wir haben beschlossen, dass wir zum Grande Arche gehen. Nach 15 Minuten waren wir da und fuhren mit dem Fahrstuhl hinauf. Man hatte eine sehr gute Aussicht! Wir haben noch die Sachen, die es zu kaufen gab, angeschaut. Danach sind wir mit der Metro bis zur Station Concorde gefahren. Den Rest der Champs Elyséesn sind wir zum Arc de Triomphe gelaufen. Auch dort sind wir hinauf gegangen. Man hatte so eine gute Aussicht wie vom Grande Arche. Anschließend ging es zum Treffpunkt mit den anderen Kleingruppen. Von dort liefen wir zum Ankerplatz der Seine-Schiffe und machten eine Seinetour.
|Text: Jannik und Timon|

 

 

 

Der Eifelturm

Am Samstagabend machten wir eine Seine-Fahrt mit einem Schiff. Dort haben wir dann den Eifelturm im Dunkeln gesehen. Ich war wirklich begeistert. Er war gold und fing dann plötzlich an, silbern zu glitzern. Es war wirklich richtig schön! Am nächsten Morgen sind wird dann noch einmal zum Eifelturm gefahren. Aber diesmal direkt! Als ich davor stand, habe ich erstmal gesehen, wie riesig der eigentlich ist! Er ist 300 Meter hoch - mit der Antenne sogar 324 m, wiegt 10.000 Tonnen und wurde 1887 bis 1889 gebaut. Er hat zwei Aussichtsplattformen, eine in der Mitte und eine ganz oben. Beide sind mit einem Aufzug zu erreichen.

 

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Der Eifelturm hat insgesamt 1665 Stufen. Du kannst jedoch nur die 2. Plattform mit der Treppe erreichen. Das wären dann ca. 700 Stufen. Da es aber noch Sicherheitstreppen und Reparaturtreppen gibt, hat der Eifelturm insgesamt 1665 Stufen. Am Sonntagmorgen sind wir dann auf den Eifelturm gegangen, und zwar auf die höchste Aussichtsplattform. Ganz oben! Und es sah wirklich toll aus. Man konnte über ganz Paris gucken und viele Sachen sehen. Als wir dann wieder runter mussten, sind wir mit dem Aufzug bis zur zweiten Plattform gefahren und die restlichen 700 Stufen über die Treppe gelaufen. Wir haben ca. 10 Minuten gebraucht und man hat es doch schon in den Beinen gemerkt, aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt!
|Text: Lena Krenke|


 

 

Von Autos und Handtaschen
(oder: Jungs und Mädchen auf Shoppingtour)

Am Sonnabend waren wir bei herrlichstem Wetter (sonnig, 22 Grad C) um 10.30 Uhr am Tour Montparnasse und haben die schöne Aussicht vom 56. Stock genossen. Dort hatten wir einen wunderbaren Blick über ganz Paris. Von dort konnte man schöne Bilder vom Eiffelturm schießen.
Nach dem Besuch des Hochhauses hatten alle Hunger und so besuchten wir eine Boulangerie (Bäckerei) auf der anderen Straßenseite und bestellten uns alle in französischer Sprache leckere Baguette. Von dort nahmen wir die Métro bis zur Station Champs Elysées Clemenceau. Nun stand ein langer Fußmarsch entlang der Champs Elysées bis zum Triumphbogen an. Wir Jungs interessierten uns nur für die teuren Luxuskarossen (Ferrari 599 GTB, Aston Martin DB9, Rolls Royce, Lamborghini Gallardo Spyder, Maserati GT, Jaguar XFR Sport und das beste Auto, der Audi R8) und die Concept-Cars in den Ausstellungsräumen von den verschiedenen Automarken. Die Frauen und Mädels blieben an jedem Handtaschenstand stehen. Nach den interessanten Attraktionen gingen wir weiter zum Triumphbogen mit dem Grab des unbekannten Soldaten.

 

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Dann ging es mit der Métro weiter zur Station La Défense Grande Arche. Dort fuhren wir dann mit dem Fahrstuhl in 66 Sekunden bis auf 110 Meter Höhe. Auch hier hatten wir einen tollen Blick über den modernsten Stadtteil von Paris „La Défense“ und natürlich einen tollen Blick vom Grande Arche bis zum Place de la Concorde.
Neben dem Grande Arche war ein großes modernes Einkaufszentrum „Le Dome“. Hier haben wir bei einem Italiener alle etwas Warmes gegessen. Mit gefülltem Magen ging es mit der U-Bahn wieder zurück in das Zentrum von Paris zur Station Hôtel de Ville. Hier haben wir uns das alte Rathaus von Paris angesehen. Danach machten wir einen kurzen Fußmarsch zum Centre Pompidou. Dieses Gebäude ist sehr modern gestaltet; zum Beispiel sind alle Gebäuderohre außen an der Fassade verlegt.
Auf einem Platz vor dem Centre Pompidou führten junge Leute Breakdance vor. Hier trafen wir dann auch noch die Gruppe um Susanne Arndt, mit denen wir dann zur U-Bahn aufbrachen, um zum Trocadéro zu fahren. Dieser Platz liegt genau gegenüber auf der anderen Seineseite vom Eiffelturm. Alle unsere Gruppen waren pünktlich, so dass wir noch tolle Bilder vom Eiffelturm schießen konnten.
|Text: Tom Schaffarzyk und Marian Jauernik, 9a|

Die Rückfahrt

Auf der Rückfahrt haben wir den Film Ice Age 2 geguckt, wo sogar die Eltern gelacht haben. Wir waren sehr erschöpft und schliefen deshalb sehr früh ein. Als wir in Nordenham ankamen, konnten wir es kaum erwarten, uns ins (eigene) Bett zu schmeißen!

Webbearbeitung: Sebastian Kuhlmann