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Peter Dirichs von der Projektgruppe
Brücke Nordenham-Kayes
im Eine-Welt-Verein Nordenham e.V. überprüft regelmäßig die
zweckgemäße Verwendung der Spendengelder in Mali.
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::: Download :::
Firmen, Vereine und
Privatpersonen, die eine Arbeitsstelle für unsere Schülerinnen und
Schüler am 09. September 2009 anlässlich des "Sozialen
Tages zugunsten von Mali" bereitstellen möchten, können hier
den Rückmeldebogen downloaden und ihn ausgefüllt an die Schule
zurück senden.
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Download
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Der
Download steht als PDF-Datei zur Verfügung. Zum Öffnen benötigen
Sie den Acrobat-Reader.
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Auch der ehemalige Konrektor Uwe Haars besuchte Mali und die dort
gebauten Einrichtungen von SOLISA. |
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Schulen,
Gesundheitszentren, Brunnen, Nähstuben konnten bereits mit Mitteln
aus Nordenham in mehreren Dörfern von Kayes eingeweiht werden. |
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Einfache Mittel
können viel bewirken: Für Gebäude und Ausstattung sollen die Gelder
aus dem "Sozialen Tag" sorgen. |
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Bescheiden aber
hilfreich: Ein Zimmer im bereits eingerichteten Gesundheitszentrum
in einem anderen Dorf in Mali. |
Am 9. September 2009 arbeiten 500 Schüler und Lehrer der Realschule I
Nordenham außerhalb der Schule für einen guten Zweck: Mit dem erarbeiteten
Geld soll ein Gesundheitszentrum in Kersingnané errichtet werden.
::: Übersichtsseite Sozialer Tag 2009 :::
Für den Bau, die Ausstattung und den Betrieb der Gesundheitszentren
(Centre de Santé Communitaire, CSCom) gibt es behördliche Richtlinien im
Rahmen des Basis-Gesundheitsdienstes für ländliche Gebiete. Nach der
Einführung der Dezentralisierung in Mali im Jahre 1995 fiel die
Verantwortung für Ausbildung und Gesundheit an die ländlichen Kommunen.
Wenn schon die staatlichen Behörden der Verantwortung nicht gerecht werden
konnten; die Landgemeinden sind dazu noch weniger in der Lage.
1 Arzt für 22.000 Menschen
Eine medizinische Versorgung, wie sie für uns selbstverständlich ist,
existiert in Mali nicht. Versicherungen gibt es nicht, so dass die
Patienten die für sie oft unerschwinglich hohen Behandlungskosten selbst
tragen müssen. Die Arztdichte in Mali beträgt 1 Arzt pro 22.000 Menschen.
Da zudem die Ärzte vornehmlich in den Städten arbeiten, bedeutet das für
die Landbevölkerung, dass sie ohne Ärzte auskommen muss. Auch die Wege in
die Städte sind weit und schlecht; Transportmöglichkeiten gibt es kaum.
Neben den typisch afrikanischen Krankheiten wie Malaria, Hepatitis B,
Gelbfieber, Cholera und Aids haben auch „harmlose“ Krankheiten wie Masern,
Röteln, Magen-Darm-Infektionen, Atemwegs-Erkrankungen, Hautausschläge und
Verletzungen häufig schwerwiegende Folgen. Die Sterberate der Mütter ist
sehr hoch, bedingt durch Infektionen aufgrund mangelnder Hygiene bei der
Entbindung oder durch Verbluten. Infektionen, mangelnde Vorsorge und
fehlende Medikamente sind Gründe für hohe Kindersterblichkeit (die
durchschnittliche Säuglingssterblichkeit beträgt 17%).
Aufklärungsarbeit
Projektziel ist es daher, zur Verbesserung des Gesundheitsdienstes im
ländlichen Umfeld der Stadt Kayes beizutragen. Hierzu gehören:
- Vorbeugung durch systematische Vorsorge-Impfungen von Kindern;
Impfstoffe werden kostenlos von der Regierung bereitgestellt, wenn ein
Kühlschrank vorhanden ist.
- Aufklärungsarbeit und Beratung über Hygiene, Verhütung von Infektionen;
Gesunderhaltung und Ernährung;
- Heilung von Krankheiten durch Behandlung und Krankenpflege;
Wundversorgung bei Verletzungen;
- Schwangerschaftsvorsorge, Geburtshilfe und Nachsorge zur Senkung der
Sterberate;
- Versorgung mit Medikamenten;
- Verbesserung der Lebenssituation in ländlichen Gebieten und die
Eindämmung der Landflucht.
Die Zentren zur Verbesserung der Gesundheitssituation im ländlichen Umfeld
entsprechen und erweitern die bisherigen Maßnahmen zur Dorfentwicklung der
Brücke Nordenham-Kayes und deren afrikanischen Partnerorganisation „Solisa“.
Sie sind Beiträge zur Erhöhung der Attraktivität des ländlichen
Lebensraumes und bilden eine Basis für die weitere Entwicklung.
Die eingeschossigen Gesundheitszentren sind gemäß Bauplan mit einer
Grundfläche von 14,8m mal 9,8m groß und werden in Standardbauweise
errichtet. Eine 3m breite Veranda im Zugangsbereich ist der Warteraum. Das
Zement-Hohlblockstein-Mauerwerk mit Betonstützen erhält innen und außen
einen Verputz mit Anstrich. Die Dächer werden in Wellblech ausgeführt. Die
Räume erhalten eine Zwischendecke aus Holz. Alle Fenster sind mit
Stahl-Jalousien versehen und die Stahltüren sind abschließbar. Für die
Bauzeit werden vier Monate veranschlagt. Das Gebäude enthält ein Büro,
einen Behandlungsraum, einen Entbindungsraum, zwei Krankenzimmer und eine
Apotheke.
Ausstattung des „Gesundheitszentrum“
Zur Ausstattung gehören die Möblierung mit Betten, Tischen, Stühlen,
Schränken, ein Kühlschrank zur Lagerung der Impfstoffe, Geräte wie
Blutdruckmessgerät, Babywaage, Personenwaage, medizinische Bestecke, einen
Dampfdrucktopf zur Desinfizierung, die Erstausstattung mit Medikamenten
und eine Photovoltaikanlage zum Betrieb des Kühlschranks und der
Notbeleuchtung mit Sparlampen. Zum Bauumfang des Gesundheitszentrums
gehören ein Trinkwasser-Schachtbrunnen, eine Toilettenanlage mit Waschraum
und das Haus der Hebamme mit einer Grundfläche von 22 Quadratmetern.
Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite
bruecke-nordenham-kayes
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