Verwaltungsvorschriften legt Redaktion trocken

Kaffeemaschine außer Dienst gestellt, 20-jährige Tradition gebrochen

 

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Bitte? Unsere Kaffeemaschine?! Mit großem Schreck stellten wir Schulzeitungsredakteure am Mittwoch, den 21. Oktober 2009, in unserem Schulzeitungsraum fest, dass unsere geliebte Kaffeemaschine gesperrt wurde. Diese entspreche nicht der Norm, der Maschinen unterliegen, die in öffentlichen Gebäuden aufgestellt sind. Die Sperrung der Maschine erfolgte nach einer Inspektion aller Elektrogeräte, die durch den Landkreis als Schulträger angeordnet wurde. Neben der Kaffeemaschine wurden auch andere, unwesentliche technische Gerätschaften gesperrt, etwa Lehrmittel im Physikraum oder der Beamer im EDV-Raum.

Einen noch größeren Schock bekamen die ehemaligen Redakteure, die im Laufe der Redaktionssitzung eintrudelten. Diese kommen wöchentlich zum Arbeiten, Klönen und Kaffeetrinken in die Redaktion. Schon seit 20 Jahren ist dies Tradition in der Schulzeitung, doch plötzlich soll alles beendet sein, Kaffeezeiten vorbei?
Es war ja gerade der milde Kaffeegeruch, der immer wieder schrie: „Schlaf nicht ein, du P….!“ Ja ja… Menschen merken erst, was ihnen wichtig ist, wenn sie es verloren haben. So im Nachhinein fällt uns ein: Unsere Kaffeemaschine hat von uns nie den nötigen Respekt bekommen. Haben wir ihr je einen Namen gegeben? Muss sie nicht voller Eifersucht beobachtet haben, wie wir unsere „Schmausi“ (Digitalkamera) vergötterten?
Jetzt denken wir wieder an die alte Zeit zurück: Wer kann sich von den alten Hasen nicht mehr daran erinnern? – Herr Lange: „Der Kaffee ist viel zu stark!“ – Herr Vogel: „Ach.... der ist genau richtig. Davon müssen einem die Schuhe aufgehen!“
Also: Wie kann man unseren besten Kameraden sperren? Die Kaffeemaschine hatte der Redaktion in schweren Zeiten, besonders beim Fertigstellen der Zeitung und im Umgang mit manchen Lehrern, sehr geholfen. Die Schulzeitung wird die treuen Dienste ihrer geliebten Maschine sehr vermissen, auch die Aussage „Kaffe ist fertig“ wird der Redaktion sehr fehlen. Wie es in der Redaktion und unter den „Alten Hasen“ (ehemaligen Redakteuren) weitergehen soll ohne Kaffeemaschine? Abwarten und …

Teetrinken?

PS: Frau Beck hat mittlerweile angekündigt, es werde eine Lösung geben, damit die Redaktion nicht weiter auf dem Trockenen sitzt. Wir sind gespannt!

| Text: Sören Schweers und Fabian Willms, ehemalige Redakteure |
Webbearbeitung: Finn Meinen