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Vom 8. bis zum 19. Februar 2010 absolvierten die
9. Klassen der Realschule I Nordenham ihr zweiwöchiges
Betriebspraktikum. Jeder Schüler und jede Schülerin hatte so die
Chance in das Berufsleben hineinzuschnuppern und den Arbeitsalltag
kennen zu lernen. Hier ein paar Einblicke von einigen Schülern der
Klasse 9c.
Das eigene Gebiss als Modell
Manjinder Kaur-Gädeken, Kl. 9c: Vom 8. bis 19. Februar 2010
absolvierte ich mein Betriebspraktikum in Varel bei der
Kieferorthopädin Dr. Almuth Mengers. Um 9.00 Uhr meldete ich mich an
der Rezeption bei Frau Diebel an. Frau Diebel und die restlichen
Mitarbeiter begrüßten mich ganz freundlich, auch meine Betreuerin
Frau Dr. Mengers nahm mich ganz herzlich und freundlich auf.
Anschließend haben wir eine Führung durch die Praxis gemacht und
Frau Vogler hat mir die Funktion der Räume erklärt.
Mein Praktikum war sehr interessant und äußerst beeindruckend, da in
der zweiten Woche von mir ein Gebissabdruck gemacht wurde und ich
diesen Abdruck ins Labor gebracht habe. Im Labor erstellte ich mein
eigenes Gebisssmodell. Die restlichen Tage waren auch
bewundernswert, da ich schon Patienten ins Behandlungszimmer herein
gerufen habe und die Patienten auf die Behandlung vorbereitete. Ich
habe auch einen Abdruck von Patienten gemacht und ab und zu den
Saugschlauch angewendet. In der ersten Woche habe ich einen Tag in
der Verwaltung (Rezeption) geholfen, da durfte ich mit den Patienten
neue Termine vereinbaren und außerdem habe ich den Patienten in
einem extra Raum erklärt, wie man mit einer Zahnspange seine Zähne
putzt.
Eine Routine im Beruf ist das Einsetzen der Gummibänder an den
Brackets sowie die Reinigung der Instrumente. Es gibt sehr viele
positive Aspekte in dem Beruf, zum Beispiel dass man sehr viel mit
Menschen zu tun hat, jedoch gibt es auch negative Punkte,
beispielsweise wenn ein Kind keine Röntgen-Bilder machen will. Ich
habe erstaunliche Erfahrungen gemacht und könnte mir auch
vorstellen, als Kieferorthopädin / Zahnmedizinische Angestellte zu
arbeiten.
Auf der Suche nach dem E-Fehler
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Dennis Rühmann: Ich war bei der Firma Elektro Emmert. Um 7.15 Uhr
meldete ich mich täglich im Büro bei dem Inhaber Lars Emmert. Er hat
mich dann einem seiner Gesellen zugewiesen. Der Geselle und ich
nahmen die Auftragszettel mit sowie die Materialien, die wir für den
Auftrag benötigen würden, die wir im Lager zu finden waren. Wir
haben den Menschen geholfen, bei denen Geräte nicht funktionierten
oder irgendetwas mit der Hauselektrik nicht stimmte. Aber auch in
einigen Firmen wie Xstrata oder Stührenberg haben wir elektronische
Probleme gelöst.
Firmenlink:
http://www.elektro-emmert.de
Dauerwelle in Arbeit
Rabea Hinze: Ich absolvierte mein Betriebpraktikum in dem
Friseursalon „Salon am Markt“. Meine Arbeitszeiten waren von
dienstags bis freitags von 8.45 Uhr bist 18.00 Uhr und am Samstag
von 8.45 Uhr bist 13.00 Uhr. Die erste Woche war eine sogenannte
Einführungsphase, in der ich den Betrieb, die Mitarbeiter und deren
Arbeit kennen lernen und beobachten sollte. Ich stellte fest, dass
der Beruf des Friseurs mehr als nur eine Dienstleistung ist.
In der zweiten Woche wurde ich dann in den Arbeitsalltag integriert
und durfte den Kunden die Haare waschen oder Wickler der Dauerwelle
rausnehmen. Außerdem wurde mir am Übungskopf die Dauerwelle gezeigt
und ich durfte selbst mein Glück versuchen.
Wenn ich ein Fazit abgeben sollte, so würde ich sagen, dass ich in
diesem Praktikum mehr gelernt habe als im letzten Jahr. Ich bekam
viel mehr Hintergrundinformationen über den Beruf und die Ausbildung
sowie über die verschiedenen Licht- und Schattenseiten gewonnen.
Unterwegs mit dem Werkstattteam
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Aleksej Binimann: Ich absolvierte mein zweiwöchiges Praktikum beim
städtischen Bauhof als Schlosser. Da es dort mehrere verschiedene
Bereiche beziehungsweise Berufe gibt, konnte ich auch die Berufe
Maler und Tischler etwas kennen lernen. Als ich in der Malerei tätig
war, haben wir einen Werkraum in der St. Willehad Schule gestrichen
und die Türen der einzelnen Schränke gestrichen. Doch bevor wir die
Türen bemalen konnten, musste ich sie erst einmal schleifen. In der
Tischlerei durfte ich dann viele Bänke zusammenbauen und
anschließend streichen. Mir hat das Praktikum sehr viel Spaß
gemacht, da man mal etwas anderes als den alltäglichen Schultag
gemacht hat.
www.nordenham.de
Analysieren mit Schutzbrille und
Kittel im Labor
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Saskia Fehlauer: Ich absolvierte mein zweiwöchiges Betriebspraktikum
bei Weser-Metall als Chemielaborantin. Meine Arbeitszeiten im
Hauptlabor waren von 7.30 Uhr bis 13.30 Uhr. Mit zwei weiteren
Praktikanten wurde ich von dem Ausbildungsleiter Herrn Plump
freundlich begrüßt und durch die einzelnen Abteilungen des Labors
geführt. Danach wurden wir Praktikanten auf die Sicherheitsmaßnahmen
wie Schutzbrille und Kittel hingewiesen, da mit giftigen und
ätzenden Stoffen gearbeitet wird. Jeder der Praktikanten der RS I
wurde in eine der vier Abteilungen eingeteilt, die wir für zwei bis
drei Tage erproben konnten.
Während meines Praktikums habe ich mit vielen Maschinen gearbeitet
und durfte auch einiges selbstständig bearbeiten. Dennoch muss man
in dem Beruf der Chemielaborantin viel stehen und sollte ruhige
Hände besitzen, da sehr genau gearbeitet wird, zum Beispiel beim
Einwiegen einer pulverförmigen Probe kommt es häufig auf das
Nanogramm genau an.
Mein Eindruck war sehr positiv und vor allem das selbstständige
Arbeiten hat mir große Freude bereitet. Wenn Leute die Bezeichnung
„Labor“ hören, denken sie sofort an Forschungen und Entwicklungen.
Aber das Industrielabor ist eindeutig ein Labor zum Analysieren der
Proben. Mit den Mitarbeitern und den Auszubildenden habe ich mich
sehr gut verstanden und meine Erwartungen wurden alle erfüllt, zum
Beispiel dass ich den Beruf kennen lernen und die Abläufe in der
Praxis erproben konnte.
Betreuung der Kunden am Schalter
Pia Langbein: Ich habe mein Betriebspraktikum als Bankkauffrau bei
der Landessparkasse zu Oldenburg in der Filiale Nordenham
absolviert. Anfangs stand ich am Schalter und habe Kunden bedient.
Ich durfte auch bei Beratungsgesprächen dabei sein, wenn zum
Beispiel ein Girokonto eröffnet oder ein Sparbuch angelegt wurde.
Manchmal saß ich auch am Computer und habe Aufträge bearbeitet. Am
meisten Spaß aber hat mir die Arbeit mit den Kunden gemacht. Das
Praktikum hat mir sehr gut gefallen, die Mitarbeiter waren
freundlich und ich bin mir sicher, später einmal als Bankkauffrau
eine Ausbildung zu beginnen.
www.lzo.de
Alles unter Kontrolle am
Mischpult
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Christoph Hoffmann: Ich habe mein zweiwöchiges Betriebspraktikum bei
der Oldenburger Music Station absolviert. Dort habe ich in den
ersten zwei Tagen im Geschäft gearbeitet, Mischpulte verkauft,
Anlagen verliehen und den Telefondienst gemacht. Die darauf
folgenden Tage war ich mehr außerhalb des Geschäfts unterwegs, zum
Beispiel in der Weser-Ems-Halle, in der Universität und der
Fachhochschule. Ich habe vieles gelernt, durfte auch einiges selber
machen. Wir haben vieles repariert und durchgecheckt, all die Dinge,
die aus dem Verleih wieder zurückkamen.
www.oldenburger-music-station.de
| Textredaktion: Dennis Kloppenburg und Julia Karulska,
Kl. 9c |
| Fotos: privat, Dennis Kloppenburg, Kl. 9c |
Webbearbeitung: Sebastian Kuhlmann |