Ekri – Ekra!

WPK-Erdkunde reist nach Afrika

Während sich in Nordenham immer noch der Schnee türmt, sind es in Mali mindestens 35 Grad Celsius. Wenn das kein Grund ist, eine Reise nach Afrika zu unternehmen! Das dachte sich der WPK-Erdkunde Klasse 6 und am Donnerstag, den 18. Februar 2010, ging es los.
 

 

 



Mit dem Zug fuhren wir bis Bremen und nach einem kurzen Fußmarsch waren wir mitten in der Savanne. Umgeben von Giraffen, Nashörner, Leoparden und Antilopen lernten wir Herrn Amakoe D’Almeida aus Togo kennen. Er hatte zwei große Taschen voll Trommeln, Klanghölzern, Rasseln und anderen afrikanischen Rhythmusinstrumenten mitgebracht, und nach kurzer Zeit erfüllte laute Musik die Savanne, denn jeder von uns gab sein Bestes.

 

 

Zwischendurch erzählte uns Herr D’Almeida Interessantes aus seiner Heimat. Wenn unsere Aufmerksamkeit einmal etwas nachließ, rief er laut: „Ekri!“ Wir mussten mit einem kräftigen „Ekra“ antworten, denn so wird es auch in afrikanischen Schulen gemacht.

Danach begab sich eine Gruppe auf den „Markt“ und kam schwer beladen mit großen Kalebassen, Tüchern, einem Mörser und Stampfern zurück. Jetzt konnte Kakao gestampft werden.
 

 

 





 

Eine zweite Gruppe ging nun zum „Brunnen“ und musste das Wasser in ausgehöhlten Kalebassen auf den Kopf tragen. Es war gar nicht so einfach, es vom Kopf direkt in eine noch größere Kürbishälfte auf dem Boden zu gießen. Auf das Wasser kam eine zweite Kürbishälfte mit der Öffnung nach unten und fertig war eine Wassertrommel. Jeder durfte sie mal ausprobieren, Herr D’Almeida sang mit uns zum Trommelrhythmus und nach einem gemeinsamen Tanz ging unsere Afrikareise zu Ende.
 



Wenn wir ins Schwitzen geraten waren, lag es nicht an den hohen Temperaturen in der Savanne, sondern an aktiven, kurzweiligen anderthalb Stunden. Unsere Savanne befand sich nämlich nicht auf dem schwarzen Kontinent sondern im Bremer Überseemuseum.

 

 

 

Web-Bearbeitung: Tim Potratz, Kl.10a