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Wir, die Redaktion der Schulzeitung „ABER HALLO“, waren vom 7. bis zum 9. November auf dem Hof Bree in Butjadingen. Gemeinsam mit Herrn Lange und den Betreuern Sören Hampel und Kirsten Möbus erarbeiteten wir Themen rund um das Schreiben von Berichten. Voller Spannung kamen wir Redakteure und freie Mitarbeiter auf Hof Bree an. Die Pferde streckten sofort neugierig die Köpfe aus dem Stall. Wir stiegen aufgeregt aus dem Auto und schauten uns um: Ein paar Bäume, ein kleiner Pferdestall, ein großer Hof und die Redakteure mitten drin. Wir ahnten schon, dass es ein sehr lustiges Wochenende werden würde. Nach dem Bettenbeziehen füllten sich langsam die Plätze in der Couchrunde im Gruppenraum. Dann der erste Workshop: Unsere Aufgabe war es, an diesem Wochenende in vier kleinen Teams eine Zeitung zu erstellen. Die Mitglieder der jeweiligen Mini-Redaktionen wurden von Herrn Lange ausgesucht. Die Zeitung sollte vier DIN A3 Seiten beinhalten – eine große Aufgabe für ein kurzes Wochenende! Fotos richtig und schön
Kurz danach hat Markus Preiß uns im Workshop „Digitale Fotografien“ erklärt, wie man ein richtiges und schönes Foto von einem Gegenstand oder einer Person schießt. Wir haben auch ein Fotoshooting gemacht. Dabei sollten wir uns selber aussuchen, wie wir gerne auf dem Bild sein wollen. Nach diesem Spektakel hatten wir alle „Zeit zur freien Gestaltung“. In dieser Phase haben natürlich alle fleißig an ihrer Zeitung gearbeitet. Wir durften aber natürlich auch anderes machen, z.B. Air Hockey spielen. Schließlich war es bereits elf Uhr abends und wir begannen mit den „Black Stories“. Das sind Gruselgeschichten, bei denen man rätseln muss, wie oder warum etwas passiert ist. Also wird immer nur ein Bruchteil der eigentlichen Geschichte erzählt, der Rest muss durch geschicktes fragen ermittelt werden. Die Gruselgeschichten waren dann eine gute Einstimmung auf die beginnende Nachtruhe… Am nächsten Morgen wurden wir beim ausgiebigen Frühstück auf den Tag vorbereitet. Zuerst hatten wir wieder „Zeit zur freien Gestaltung“, danach trafen sich alle für den nächsten Workshop auf dem Versammlungsboden. Diesmal sollten wir lernen, wie das „Podcasten“ funktioniert, auch das kreative Schreiben muss man erst einmal erlernen, die Fortgeschrittenen beschäftigten sich mit „Denglisch“. Stationenlernen: Podcast, kreatives Schreiben und „Denglisch“Nach vier Stunden Stationenlernen war es Zeit fürs Mittagessen. Wir hatten kaum das Essen verdaut, da ging es schon wieder weiter, wir sollten nämlich Drachen basteln und gestalten. Das und das anschließende Steigenlassen der Flugobjekte auf der Wiese hat allen sehr viel Spaß gemacht und frische Luft in die rauchenden Köpfe gebracht. Die Schafe auf der Weide waren auch dieses Jahr wieder ein Highlight, da die Schafe wieder einmal jeden von der Redaktion geschubst haben, nur dass diesmal keiner aus dem Fenster gestiegen ist, um irgendetwas von der Weide zu holen und dann vor den Schafen wegrennen musste… (siehe Artikel zum Trainingscamp 2006). Doch es wurde schnell Abend. Nach diesem Spaß haben alle wieder an ihrer Zeitung gearbeitet. Am Sonntag um zwei Uhr in der Früh mussten die Zeitungen schließlich fertig sein. In derselben Nacht blieb die Hälfte der Radakteure noch bis um drei Uhr auf. Man saß in der Sofarunde, quatschte, machte Witze, lernte die humorvolle Seite der Kollegen kennen. Der Sonntag begann hingegen lockerer. Schließlich wurden wir am nächsten Morgen erst um neun Uhr geweckt. Nach dem Frühstück mussten wir schon die Koffer packen und die Zimmer aufräumen. Um elf Uhr ging es mit Fahrgemeinschaften der Eltern heimwärts. Der Ausflug zum Hof Bree war nun leider zu Ende. Das Trainingscamp war trotz der Kürze sehr informativ, aber auch sehr unterhaltsam.
|Text: Saskia Hinrichs, Kl. 8b|
Weitere Links zum Thema:
::: "Scha(r)e Action - oder total
belämmert? - Camp-Artikel 2006 :::
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