Mit „BOAT“ auf den richtigen Kurs kommen

Neunte Klassen erhalten neue wichtige Infos über die Berufswahl

 
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Am 4. März 2009 stand für die neunten Klassen die nächste berufsvorbereitende Aktion an: „BOAT“. „BOAT“ ist die die Abkürzung für „Berufsorientierender Arbeitstag“. Während dieser jährlichen Aktion bekommen die neunten Klassen viele Informationen über die Berufswelt und über die Bewerbung.
 

 

 

 
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Es gab fünf verschiedene Stationen, an denen verschiedene Themenbereiche der Berufsvorbereitung angesprochen wurden. Die Schüler wurden dabei von Lehrkräften und dem Berufsberater Herrn Schiwy betreut. Herr Schiwy arbeitet beim Arbeitsamt und betreute den Workshop Berufsberatung. In diesem Workshop erarbeiteten die Schüler Antworten auf die Fragen: „Was macht ein Berufsberater? Wie funktioniert Berufsberatung?“ Herr Schiwy beantwortete die Fragen der Schüler und machte uns darauf aufmerksam, dass, wenn man einen Termin bei ihm haben möchte, man mindestens zwei Monate früher anfragen sollte.

Eine weitere Station wurde von der Wirtschaftslehrerin Frau Leopold geleitet. Sie gab uns ein Beispiel, wie man es nicht machen sollte. Durch das Beispiel eines Jungen, der alle Termine und Chancen versäumte und sich nur auf einen Beruf konzentrierte, wurde uns klar, dass wir weitsichtiger bei der Berufswahl sein sollten und uns über die wichtigsten Termine informieren sollten.

 

 
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Frau Dirks testete unsere Interpretationskünste. Bei ihr begann die Stunde damit, dass ein Baum auf einer Folie an die Wand projiziert wurde. Wir wurden dann vor die Aufgabe gestellt, zu interpretieren, was der Baum mit unserem Leben und der Berufswelt zutun habe. Der Baum stellt im übertragenen Sinne uns dar. Die Wurzeln stellen unsere Geburt dar, der Stamm unser jetziges Leben und dort, wo das Astwerk beginnt, stehen wir jetzt. Auch wir stehen vor lauter Entscheidungen (Äste), die unser „Wachstum“ beeinflussen.
 

 

 
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Bei Herrn Koch wurden unser räumliches Vorstellungsvermögen, unsere Teamfähigkeit und unser Organisationstalent auf die Probe gestellt. Wir setzten uns an Gruppentische und bekamen jeweils einen Umschlag. In diesem Umschlag befanden zerschnittene Quadrate. Wir sollten die Quadrate wieder zusammensetzen. Die Schwierigkeit dabei: In jedem Umschlag befanden sich nicht die kompletten Quadrate, sondern nur einige Bruchstücke, wir durften nicht reden und nicht auf die Teile zeigen, die wir brauchten. Befanden sich in unserem Umschlag Schnippel, die wir nicht brauchten, legten wir sie in die Mitte. So wurde – stumm – die Gruppenaufgabe gelöst.
 

 

 
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Die fünfte und letzte Station wurde von Herrn Lange betreut und fand im Multimediapool statt. In einen Internet-Programm sollten wir unsere Interessen, Fähigkeiten und Fertigkeiten eingaben. Wir sollten uns selbst einschätzen, wie teamfähig und selbstständig wir zum Beispiel sind. Am Ende des Programms schlug uns das System dann einen Ausbildungsberuf vor. Mit der Schätzung lag das System, das von der Agentur für Arbeit bereitgestellt wird (www.planet-beruf.de), allerdings nicht immer ganz richtig. Ob es am System oder an den Eingaben der Schüler lag, weiß man nicht.
 


Text: Timo Köhler, Kl. 9b
Web-Bearbeitung: Tim Potratz, Kl. 9a