
Seit etwa zweieinhalb Jahren gibt es im Rahmen des Netzwerkes „KoWiS“ (Kooperation Wirtschaft-Schule) die überregionale Partnerschaft „Airbus und Realschulen im Team“ zwischen den Realschulen Delmenhorst Süd, Kreyenbrück in Oldenburg der Realschule I Nordenham und den Airbus-Werken in Bremen, Varel und Nordenham ::: NWZ Artikel ::: ::: KZW Artikel :::Jeder fünfte Auszubildende im Werk Nordenham von der Realschule IAm 15. Mai 2008
wurden die bisher gemachten Erfahrungen der Öffentlichkeit
präsentiert. Der Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer,
Dr. Thomas Hildebrandt, hatte zu einem Pressetermin eingeladen.
Gerade vor dem Hintergrund der akuten Probleme der Wirtschaft,
geeignete Fachkräfte vor allem im technischen Bereich zu finden, ist
die Kooperation mit Airbus von großer Aktualität. Kernstück der Partnerschaft: Projekte mit Auszubildenden und SchülernDie anderen beiden „KoWiS“-Schulen hatten sich jahrelang aktiv darum bemüht, mit einem Betrieb eine Partnerschaft nach dem Vorbild Nordenhams einzugehen. Trotz aller Hilfen durch die IHK und den Arbeitgeberverband gelang dies jedoch nicht. Vor drei Jahren wurde dann im Netzwerk die Idee geboren, diese Kooperation mit den anderen Airbus-Werken in der Region zu versuchen. Nach nur zwei Treffen zwischen den Schulen und den Ausbildungsleitern der Werke in Bremen und Varel konnte am 28.11.2005 die überregionale Partnerschaft "Airbus und Realschulen im Team" aus der Taufe gehoben werden.
Das oberste Ziel der Partnerschaft ist die Förderung der Ausbildungsfähigkeit. Für die Schulen ist es wichtig, Schüler an die Praxis heranzuführen und durch „hautnahe" Begegnung mit der Realität wichtige Erfahrungen zu sammeln. So ist das Kernstück der Zusammenarbeit sind gemischte technische Projekte mit Schülern und Auszubildenden, die es an allen Standorten gibt und die in Nordenham schon eine längere Tradition haben. Wo sonst als durch gemeinsames Tun mit Azubis kann man direkt erfahren, was beruflichen Anforderungen, insbesondere Schlüsselqualifikationen, bedeuten ! Win-Win-Situation: Beide Seiten profitierenAber auch sonst gibt
es eine Reihe von
Aktivitäten
im Rahmen der Partnerschaft, die ein besseres
gegenseitiges Verständnis zur Folge haben. Wichtig sind auch die
Besuche von Werksvertretern in der Schule und Lehrern im Werk, um
die jeweiligen Anforderungen genau kennen zu lernen. Es gab auch
„Highlights“ für die Jugendlichen: ein internationales Projekt in
Toulouse und einen
Besuch der Endmontage in
Hamburg-Finkenwerder. :::
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