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Vom 28. bis 30. September 2007 zogen sich die Redakteure und Freie Mitarbeiter der Schulzeitungsredaktion zum „Trainingscamp“ auf den abgelegenen Hof Bree mitten in Butjadingen zurück. Schreibtraining, Fotoexperimente und Grundlagenvermittlung standen auf dem Programm. In der Freizeit entstanden selbstständige Projektarbeiten, unter anderem dieser Text von Alexander, Markus und Svenja: „Ja hallo erstmal… Ich weiß ja nicht, ob ihr schon wusstet, aber wir sind beim Trainingscamp auf Hof Bree!“ - Nach der kleinen „Selbsthilfegruppe“ an Anfang, in der wir uns vorstellen mussten, wurden wir auf freien Fuß gelassen. Einige spielten das Spiel mit dem komisch eingedellten Ball auf der Tischtennisplatte und andere versuchten, das Loch beim Billard zu treffen. Dabei gab es immer Kommentare aus der zweiten Reihe von „Meister Felix“.
Gefühle spielen verrückt!Danach spielten unsere Gefühle verrückt, da mehrere Teilnehmer wechselhaft gelaunt waren – oder zumindest die Launen nachvollzogen und schriftlich sammelten. Nach dem erstellten „Gefühlsbarometer“ kam es zum Foto-Shooting, wobei Wiebke ihr markantes Kinn neu entdeckte. Als eine Steckdose fehlte, zog der wie immer hilfsbereite Betreuer Sören Hampel das Netzteil von seinem Laptop raus. Hierbei stürzte sein PC ab… So ging auch er zum Abendessen zum „Apfelsaft-Frustsaufen“. Der Hof-Hahn ließ seinen Gefühlen freien Lauf und krähte was das Zeug hielt. Auch Maik spielte verrückt, da er nach einem Jahr zu seinen „Wahl-Verwandten“ zurückgekehrt ist: den Schafen! Dann kam auch bald schon die Nachtruhe, die aber zunächst nicht eingehalten wurde. Also überlegten sich Tomke und Felix von Zimmer zu Zimmer zu ziehen und neue Freunde zu suchen. Als dann plötzlich im Treppenhaus das Licht anging und die Dielenbodenbretter schwankten, wussten alle: „Man in Red“ kommt. Alle Nachtgeister flüchteten auf ihr Zimmer, machten das Licht aus und taten so, als ob sie schliefen. Als dann ein großer Schatten durch die Türzarge kam, wussten alle: „Puffy“ ist da. (Von Bestechungsversuchen von Markus, mit Schokoriegeln die Nachtruhe hinauszuzögern, soll hier jetzt nichts geschrieben werden…)
Hiernach kam es zur Brieffreundschaft mit dem „Zimmer unterm Meer“ und den Betreuern auf dem Flur. Als der zweite Bestechungs-Schokoriegel durch die Tür geschoben wurde, stand auf einmal Sören da, Herr Lange war schon schlafen gegangen… Aus war der diplomatische Kurs von Nachtwächter Sören und endgültig musste das Licht ausgeschaltet werden. Klebrig-spaßige Angelegenheit„Gestatten, darf ich ihnen eine kleben?!“ Rechts und links und eine mitten auf die Stirn. Ganz komische, blasse Gestalten lagen auf dem Küchentisch und wurden, so sah es zumindest aus, erst einbalsamiert und dann mumifiziert. Doch es sah schlimmer aus als es tatsächlich war, denn im Rahmen des Trainingscamps wurden „Gefühlsmasken“ hergestellt. Sie waren Bestandteil des diesjährigen Themas „emotions“.
Wir hatten am zweiten Tag auf dem Hof Bree die Aufgabe, in kleinen Dreier-Gruppen Gipsmasken zu einem bestimmten Gefühl wie Liebe, Hass oder Freundschaft zu erstellen. Einem aus der Gruppe wurde ein Gesichtsabdruck aus Trockengipsbinden gemacht. Endlich war auch Felix einmal still – denkste! Aber zu allem Übel fing auf einmal Felix unter seiner Gipsmaske an, Weihnachtslieder zu summen. Und André versuchte immer noch, Svenja und Kasia Anweisungen mit Händen und Füßen zu geben – er konnte einfach nicht still liegen. Ruhe war erst, als Sören Hampel mit einem Radio ankam und alle gespannt der Radioreportage zum Werder-Spiel zuhörten. Zu den Masken wurden „mit ganz viel Gefühl“ auch Texte verfasst. Diese spaßige und klebrige Arbeit machte allen sehr viel Freude. Die Redaktion lachte mit bzw. über die bereitwilligen Modells mit den Gipsmasken. Nachts kommen die Werwölfe...
Was sonst noch geschah? – Statt Herrn Langes Rücken einzurenken führten Maiks physiotherapeutische Versuche zum Ausreißen des Oberhemdes, die Hannoverfahrer erstellten die Berichte vom Landtag aus der „Landes-Dingends-Kirchen-Stadt“ (so die Bezeichnung einer Bahnbegleiterin für die Landeshauptstadt), die „Neuen“ und die Freien Mitarbeiter warfen mit W-Fragen um sich und probten gleich sechsmal den Einstieg in einen Artikel, nachts schlichen die Werwölfe über Bree und brachten Mädchen, Seher und Bürger um, ein Pizzabote versorgte die Nachtschicht mit bester italienischer Feinkost, Gummibärchen kamen im Foto-Shooting ganz groß raus und die Redakteure entdeckten zig Möglichkeiten, Gefühle einzufangen, ohne selbst gefühlsduselig zu werden. Und dann war das schöne, arbeitsreiche und anstrengende Wochenende auch schon wieder viel zu schnell vorbei. Text: Alexander Friedrichs, Kl. 9a, Markus Preiß und Svenja Helmerichs, Kl. 10b ::: KZW Artikel ::: ::: NWZ Artikel :::
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